Wer die App Bylock installiert hat, gehört automatisch der verbotenen Gülen-Bewegung an – so urteilten viele türkische Gerichte jahrelang. Nun kommt eine Rüge aus Straßburg.
„Bylock dient als Primärquelle, um die Fetö-Strukturen aufzulösen und aufzudecken.“ Regierungsnahe Medien in der Türkei sind einstimmig in ihrer Analyse, was die App Bylock betrifft. Der Messenger-Dienst sei von Anhängern des Predigers benutzt worden, um verschlüsselt miteinander zu kommunizieren.
Darüber hinaus verstoße die Türkei gegen das Recht auf Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit. Y. wurde im Jahr 2016 verhaftet, ihm wurde die Nutzung der App vorgeworfen sowie suspekte Bankaktivitäten; zudem habe er Verbindungen zu einer Terrorgruppe. Als Quelle wurde ein anonymer Informant genannt. Y. wurde zu einer Haftstrafe verurteilt: Sechs Jahre und drei Monate.
Der türkische Justizminister, Yilmaz Tunç, wies das Straßburger Urteil als „inakzeptabel“ zurück. Die türkischen Gerichte in allen Instanzen hätten die Beweisführung für als ausreichend befunden. Die App Bylock wurde von einem türkisch-amerikanischen IT-Experten entwickelt. Er soll selbst der Gülen-Bewegung nahestehen und in der Vergangenheit zugegeben haben, dass die App mehrheitlich von Gülen-Anhängern verwendet werde – bis zum Putschversuch war die App kaum bekannt.
Der umstrittene Prediger Fethullah Gülen lebt seit zwei Jahrzehnten im US-amerikanischen Exil in Pennsylvania. Seine Bewegung galt als sehr einflussreich, dem Gülen-Imperium gehörten Banken, Medien und Immobilien. Gülen galt als jahrelanger Unterstützer von Präsident
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