Nach der Niederlage der proarmenischen Kräfte gegen Aserbaidschan sind Tausende Menschen aus der Kaukasus-Region Bergkarabach nach Armenien geflüchtet. Insgesamt seien bereits 13.350 Menschen eingereist, teilte die armenische Regierung am Dienstag mit. In Bergkarabach kam es zu einer Explosion eines Treibstofflagers – zahlreiche Menschen starben dabei.
Die Regierung stelle allen ohne Obdach eine Unterkunft zur Verfügung, hieß es in der armenischen Hauptstadt Eriwan. Die Registrierung der Geflüchteten gehe weiter. Vor einer Woche hatte das autoritär geführte Aserbaidschan eine großangelegte Militäroffensive in Bergkarabach gestartet.
Bereits einen Tag später mussten die proarmenischen Kämpfer von Bergkarabach eine Waffenstillstandsvereinbarung akzeptieren. Mindestens 200 Menschen starben bei den Kämpfen nach armenischen Angaben, 400 weitere wurden verletzt.Nach der Explosion eines Treibstofflagers Montagabend in Bergkarabach werden unterdessen Hunderte Opfer gemeldet.
Bis Dienstagfrüh seien sieben ins Krankenhaus eingelieferte Personen gestorben, teilte das Gesundheitsministerium nun mit. Zudem seien 13 Tote am Unglücksort geborgen worden. Dutzende Verletzte schwebten in Lebensgefahr. Die Politikerin Metakse Akopjan erklärte, an dem Lager seien zum Zeitpunkt des Unglücks viele Menschen für Benzin angestanden, weil sie mit Autos vor den Aserbaidschanern nach Armenien fliehen wollten.
Das Menschenrechtsbüro der Region appellierte an die internationale Gemeinschaft: Es sei dringend notwendig, insbesondere schwer verletzte Menschen zur Behandlung auszufliegen. „Die medizinischen Kapazitäten Bergkarabachs sind nicht ausreichend, um die Leben der Menschen zu retten“, hieß es in der Mitteilung auf Twitter .
Armenien sei immer eine „ureuropäische Region“ gewesen, sagte Maurer. Die Armenier seien „nie aggressiv oder expansiv“ gewesen, sie wollten nur ihre Kultur und Identität leben, die immer eine europäische gewesen sei, so Maurer weiter.
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