Seit Jahren überzieht Premier Viktor Orban die Ungarn mit Propaganda. Und die wirkt. Noch. Doch die Risse im Schwarz-Weiß-Bild, dass der Regierungschef so gerne zeichnen lässt, werden täglich breiter, schreibt CathrinKahlweit. SZPlus
Das Bild der Wirklichkeit, das Viktor Orbán den Ungarn täglich aufs Neue präsentiert, besteht aus Schwarz und Weiß.
In keinem EU-Land hat die Regierung ihre Medien so fest im Griff wie Orbán seine digitalen Staatsmedien und die Kesma, eine Stiftung, in der etwa 500 Sender, Zeitschriften und Regionalzeitungen in enger Freundschaft zur Regierungspartei Fidesz verzahnt und vereint sind. Sympathisierenden Medien gibt der Ministerpräsident gern und in hoher Schlagzahl lange Interviews. Kritische Fragesteller oder Oppositionsblätter bekamen hingegen seit Jahren schon kein einziges mehr.
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