In Assen standen die Zeichen gut für den zweiten Saisonsieg von Tom Lüthi. Doch der Pole-Setter kam zu Sturz. Er ärgerte sich zudem über die harte Gangart von Sam Lowes.
Schon vor deinem Sturz gab es einige Warnzeichen. «Ja, schon sehr früh. Das Motorrad war schon früh sehr schwer zu kontrollieren», erklärte der enttäuschte Tom Lüthi im Truck des Teams Garage Plus Interwetten nach seinem Sturz beim Assen-GP. «Die Bedingungen waren ganz anders als zuvor. Ich hatte dieselbe Abstimmung wie im dritten Training, in dem ich eine Top-Pace hatte. Ich war mir auch sehr, sehr sicher, dass ich stark sein werde.
An den Trainingstagen und im Qualifying sah es nach einer klaren Siegchance für Lüthi aus, der das Rennen in den ersten Runden anführte. Auch Weltmeister Johann Zarco war sich am Samstag nicht sicher, ob er dem Schweizer im Rennen folgen kann. «Nach drei Runden habe ich gemerkt, dass die Bedingungen ganz anders sind. Ich hatte dann gehofft, dass die anderen ähnliche Probleme haben, damit ich das irgendwie ausgleichen kann.
«Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Es lag am Set-up, daran müssen wir weiter arbeiten. Wir haben beim Valencia-Test etwas gefunden, nun war ich über das gesamte Wochenende hinweg stark. Das waren nicht nur einzelne Runden. Anscheinend haben wir Probleme, wenn die Temperaturen ein gewisses Fenster überschreiten. Das Fenster ist zu klein, in dem ich das Motorrad schnell fahren kann. Daran müssen wir arbeiten», weiß der Schweizer.
In der Gesamtwertung liegt Lüthi nun 33 Punkte hinter dem neuen WM-Leader Johann Zarco. «Ich habe Punkte verloren, statt gutgemacht. Es war allgemein ein negativer Tag für mich. Die Saison ist noch sehr lang, aber es liegen drei Fahrer vor mir, ich habe nicht einfach auf einen Gegner 33 Punkte Rückstand. Das macht es nicht einfacher. Aber es ist zu früh, um über die WM-Tabelle zu sprechen. Wir werden weiter kämpfen.
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