Die Europäische Kommission hat in einem Schriftsatz an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg erklärt, dass das von der FIFA gewollte Mehrparteienvertretungsverbot unbedenklich sei. Die Kommission argumentiert, dass das EU-Recht die Regeln eines Sportweltverbandes nicht entgegenstehe.
Die Europäische Kommission hält das von der FIFA gewollte Mehrparteienvertretungsverbot für unbedenklich.Das geht aus einem Schriftsatz der Kommission an den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg hervor, den der kicker einsehen konnte.
Ebenso übrigens die Provisionsobergrenze, die das Gros der Agenten am heftigsten ärgern dürfte, wie die Kommission ausführt:" es wird verboten, Vergütungen für Spielervermittler zu vereinbaren oder an Spielervermittler zu zahlen, die eine prozentual an der Transfersumme oder der Jahresvergütung dieses Spielers berechnete Obergrenze übersteigen, wie in Art. 15 Abs. 2 der FIFA Football Agent Regulations vorgesehen ".
Versehen ist diese Passage allerdings mit Einschränkungen, etwa der folgenden:"Soweit die Festlegung derder Kommissionsdeckelung nicht über das hinausgeht, was zur Erreichung der berechtigterweise verfolgten Ziele erforderlich erscheint". Das heißt im Umkehrschluss, dass die FIFA sehr konkret darlegen muss, was sie mit ihren Obergrenzen für Provisionen bezweckt.
Auch die Einschätzung des LG Dortmund, wonach die FFAR ein"Hardcore-Kartell" darstellen würden, teilt die Kommission nicht.
Insgesamt ist der Schriftsatz also ein Teilerfolg für die FIFA gegen die klagenden Agenturen, darunter die RRC-Sports-GmbH aus dem Firmen-Imperium von Rogon-Mitgründer Roger Wittmann. Allerdings sind die Ausführungen der Kommission keineswegs bindend für den EuGH, sondern stellen lediglich eine Empfehlung dar.
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