Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti würde seine beiden Schützlinge Andrea Dovizioso und Jorge Lorenzo am liebsten auch 2019 an Bord behalten. Er betont aber auch: «Unsere Mittel sind begrenzt.»
Will Jorge Lorenzo auch nach der anstehenden Saison an Bord des Ducati-Werksteams bleiben, muss er wohl eine Lohnkürzung in Kauf nehmen. Dies betonte Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti im Gespräch mit den Kollegen von Autosport. Der 60-jährige Italiener stellte noch einmal klar, dass die Entscheidungsträger im Team aus Borgo Panigale gerne mit beiden aktuellen Schützlingen weitermachen wollen.
Ciabatti erklärte aber auch: «Unsere Mittel sind klar begrenzt.» Das bedeutet: Die zwölf Millionen Euro Jahresgehalt, die Lorenzo derzeit mindestens bekommt, könnten bald Geschichte sein. Denn im Vergleich zum Spanier bekommt Dovizioso deutlich weniger Geld – um die zwei Millionen Euro soll dessen Lohn im vergangenen Jahr betragen haben. Auch dieses Gehalt dürfte sich nach sieben Siegen und einem harten WM-Fight gegen Marc Márquez ändern.
«Wir werden nun mit unseren Sponsoren sprechend, denn Telecom Italia hat sich entschieden, uns zu verlassen», erzählt der Sportdirektor der Italiener. «Sobald wir eine Vorstellung davon haben, wie viel Geld wir zur Verfügung haben, können wir auch mit den Fahrer-Managern verhandeln», ist er sich sicher.
Ciabatti warnt aber auch: «Entscheidend ist, dass wir nun eine ganz andere Situation als noch 2016 hatten. Als wir Jorge an Bord holten, hatte er ein sehr gutes Angebot von Yamaha für zwei weitere Jahre vorliegen. Und er war der aktuelle Weltmeister. Ducati-CEO Claudio Domenicali hat es an der Präsentation gesagt: Ducati hat viel unternommen, um Lorenzo für sich zu gewinnen, doch das war zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt.
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