Auch am Nachmittag des Trainingsfreitags kam Daniel Ricciardo nicht weit: Der Australier musste erneut zuschauen, weil sein vierter und letzter Motor vorzeitig eingebaut wurde. Erst zum Schluss rückte er noch einmal aus.
Die lange Zwangspause, die Red Bull Racing-Hoffnungsträger Daniel Ricciardo im ersten freien Training hatte einlegen müssen, zog sich bis in den Nachmittag. Der 25-jährige Australier, der am Morgen nur zwei Installationsrunden gedreht und gleich die Box angesteuert hatte, war erneut zum Zuschauen verdammt.
Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko erklärte: «Wir bauen jetzt bei Ricciardo den vierten und letzten Motor ein, wir hoffen, dass wir dann noch 5 bis 10 Runden fahren können. Der alte Motor war nicht mehr funktionsfähig. In unserer Situation ist es schon Wurscht, ob wir sechs oder sieben Motoren verwenden, die Strafen und Rückversetzungen kommen unweigerlich auf uns zu.
Ferrari-Pilot Sebastian Vettel übernahm derweil die Spitzenposition auf der Zeitenliste, währenddessen beschwerte sich sein Teamkollege Kimi Räikkönen über fehlenden Grip. «Ich weiss nicht, was passiert ist», schimpfte der Iceman wiederholt über Boxenfunk.
Mit Erfolg: Vettel übernahm mit 1:27,260 min wieder die Führung vor Räikkönen – allerdings dauerte diese nicht lange. Erst schob sich Hamiltons Teamkollege Nico Rosberg zwischen die beiden Ferrari-Piloten, dann setzte Hamilton mit 1:26,852 min eine neue Bestmarke, die rund vier Zehntel schneller als die beste Zeit von Ferrari-Konkurrent Vettel war.
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