Eine 16-jährige iranische Schülerin ist nach einer mutmaßlichen Konfrontation mit der berüchtigten Moralpolizei in einer Klinik in Teheran gestorben. Die genauen Umstände ihres Todes sind umstritten.
Eine 16-jährige iranische Schülerin ist nach einer mutmaßlichen Konfrontation mit der berüchtigten Moralpolizei in einer Klinik in der Hauptstadt Teheran gestorben. "Leider lag sie wegen Hirnverletzungen für geraume Zeit im Koma. Sie ist vor ein paar Minuten gestorben", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Bereits vor rund einer Woche war die junge Frau Armita Garawand für hirntot erklärt worden.
Die iranischen Behörden bestreiten, dass die Jugendliche angegriffen wurde. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna war Garawand wegen "niedrigen Blutdrucks" in Ohnmacht gefallen. Die Nachrichtenagentur Tasnim zitierte die "offizielle" Einschätzung der Ärzte, wonach die 16-Jährige "einen Sturz erlitten hatte, der zu einer Hirnverletzung führte".
Die Behörden behaupteten damals, sie hätte einen Herzinfarkt erlitten. Ihr Tod löste im vergangenen Jahr die schwersten Proteste seit Jahrzehnten aus. Die landesweiten Proteste wurden von der Staatsführung niedergeschlagen. Seitdem ignorieren viele Frauen demonstrativ die Kopftuchpflicht. Irans Regierung reagierte auf die zahlreichen Kopftuchverstöße unter anderem mit einer Strafreform.
Die Kopftuchpflicht ist seit mehr als 40 Jahren Gesetz in dem Land mit inzwischen fast 90 Millionen Einwohnern. Die Pflicht gilt als eine der ideologischen Grundsäulen der Islamischen Republik.
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