In den sozialen Medien kursieren derzeit eigene Spülmittel für Obst und Gemüse. Ob es diese beworbenen Produkte wirklich braucht, darf allerdings bezweifelt werden.
Allein der Anblick macht schon Appetit: In den sozialen Medien – vornehmlich aus dem anglo-amerikanischen Raum – glänzt das Obst jetzt besonders, wirken die Salatblätter wie frisch aus dem Geschirrspüler. Was nicht ganz stimmt, aber fast. Denn gewaschen werden die Karotten, Kohlköpfe und Kirschen mit eigenen Spülmitteln; gebürstet mit einer eigens designten „Veggie Brush“.
Argumentiert wird die Notwendigkeit vor allem mit Pestiziden auf den Lebensmitteln, die gründlich entfernt werden müssen, damit die Gesundheit keinen Schaden nimmt. Wer sich die Inhaltsstoffe all der Flaschen mit so klangvollen Namen wie „Veggie Wash“, „Rebel Green Wash“, „Clean Eat“ oder „Fit Organic Wash“ in den US-Supermärkte genauer ansieht, entdeckt aber vor allem schwammige Formulierungen, da es dort keine Kennzeichnungspflicht wie in Österreich gibt.Jeden Tag.