Die Wucht der Tiktok-Maschine: Wenn Musiker für den 'viralen Moment' leben
Seit Jahren beherrschen die sozialen Netzwerke viele Bereiche des realen Lebens: So nutzen Politiker und Politikerinnen Twitter immer häufiger für offizielle Presseerklärungen. Stars veröffentlichen nur einen Instagram-Post und die ganze Welt weiß, wer der neue Geliebte ist oder wie das neugeborene Kind aussieht. Diese Plattformen haben eine wahnsinnige Macht, die öffentliche Debatte zu lenken - so schwappt die digitale Welt immer mehr in das reale Leben über.
Doch mit Tiktok erhält dies eine neue Dimension. Die Auswirkungen der App insbesondere auf junge Menschen haben bereits schwerwiegende Folgen gehabt: Kleine Kinder sind an sogenannten "Tiktok"-Challenges - also Wetten oder Herausforderungen - gestorben. In Italien wurde die App sogar für bestimmte Nutzer gesperrt, nachdem ein zehnjähriges Mädchen bei der "Blackout-Challenge" ums Leben kam.
Das Video wird mehr als 50 Millionen Mal angesehen - und löst eine Flut ähnlicher Videos aus. In den drei Tagen, nachdem das Video online geht, wird der Song in den USA 2,9 Millionen Mal auf Streaming-Plattformen wie Spotify und Apple Music gespielt - und klettert auf Platz 24 der Spoitfy-Charts.
Dieses Muster hat sich in den letzten Jahren unzählige Male wiederholt: "Potential Breakup Song" von Aly & AJ, "Primadonna" von Marina, "Hips Don't Lie" von Shakira, "Spirits" von The Strumbellas, "Cheerleader" von OMI, "Criminal" von Britney Spears, "Another One Bites The Dust" von Queen, "Stereo Hearts" von Gym Class Heroes.
So teilte die Sängerin Halsey eine kritische Nachricht mit ihren Followern auf Tiktok: "Ich habe einen Song, den ich liebe und so schnell wie möglich veröffentlichen möchte", schrieb die Musikerin, "aber meine Plattenfirma lässt mich nicht.
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