Die Industrie muss zügig mit grünem Wasserstoff versorgt werden. Die Pläne laufen an, doch auf dem Handelsblatt Wasserstoff-Gipfel kritisiert die Branche: Die geplanten Pipelines reichten nicht.
, sagte beim Wasserstoff-Gipfel: „Der Vorschlag, klein anzufangen, ist sinnvoll.“ Es gelte abzuwarten, ob sich bisherige Absichtserklärungen von Unternehmen bestätigten. Danach könne das Netz sukzessive größer werden.
Benterbusch hingegen sagte: „Die Politik muss jetzt gemeinsam mit den Ferngasnetzbetreibern eine Entscheidung über ein ausreichend großes Netz treffen, sodass die Industrie weiß, was wann kommt.“Zustimmung kam von Carsten Rolle, Geschäftsführer des Welt-Energierats: „Es muss verstanden werden, dass ohne diese Infrastruktur-Sicherheit kein Unternehmen eine Dekarbonisierungsoption in großem Stil hat.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch eine Studie des Übertragungsnetzbetreibers Tennet mit dem Titel „Quo vadis Wasserstoff-Kraftwerke?“, die das Unternehmen Mitte Mai veröffentlichen will. Deren Kernergebnisse liegen dem Handelsblatt bereits vor. Eine frühzeitige Anbindung von Südbayern an das geplante Wasserstoffnetz kann demnach einen signifikanten Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten.
Die Netzbetreiber sprechen sich seit Jahren für eine andere Lösung aus: Sie wollen aus den Entgelten, die sie für die Nutzung der Erdgasleitungen unter anderem von Hausbesitzern erhalten, den Aufbau des Wasserstoffnetzes finanzieren. Doch die Politik lehnt diese Form der Quersubventionierung aufgrund der massiven Kosten für alle Verbraucher ab.
-Referatsleiterin Haupt sagte auf dem Wasserstoff-Gipfel: „Die Kunden im Haushaltsbereich sind nicht diejenigen, die diesen Wasserstoffhochlauf zahlen sollten. Wir sprechen von einem Netz, das dazu aufgebaut werden soll, vor allem die großen Industriebetriebe mit Wasserstoff zu versorgen.“
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