Kurz vor der Wahl kennt die Regierungspartei PiS nur eine Loyalität: nationalen Egoismus. Das schwächt den Westen und zeigt die Risiken, wie Russland den Krieg doch noch gewinnen kann.
Die Reaktionen Verbündeter zeigen zweierlei: das Misstrauen, das Polen entgegenschlägt. Und die Risiken für das Ziel, dass Russland den Krieg nicht gewinnen und die Ukraine ihn nicht verlieren dürfe. Wie weit reichen Einigkeit und Entschlossenheit bei der Unterstützung Kiews?Zunächst zu Polen. Die nationalpopulistische PiS-Regierung irritiert ihre Partner häufig mit der dreisten Diskrepanz zwischen Selbstdarstellung und Handeln. Kurz vor der Wahl am 15.
Sie erklärt Polen gerne zum verlässlichsten Unterstützer Kiews und wirft Deutschland vor, zu zögern. Als sich die Europäer nach langem Hin und Her auf dieMehrere Verbündete stehen zudem im Verdacht, die großzügige Finanzhilfe der EU für Waffenlieferungen an die Ukraine zu nutzen, um verbrauchtes Gerät abzugeben und die eigenen Streitkräfte neu auszustatten.Polen hält sich, zweitens, nicht an EU-Beschlüsse.
Einfuhr und Wiederausfuhr wurden offenbar nicht konsequent kontrolliert. Polen beschwerte sich, dass ukrainisches Getreide zu Dumping-Preisen in der EU bleibe,