Der tourneeführende Norweger liefert erneut eine glänzende Vorstellung ab und holt sich den zweiten Erfolg. Die Deutschen enttäuschen – Markus Eisenbichler schafft es nicht einmal in den zweiten Durchgang.
Denn selbst das wird bei der Konkurrenz um Granerud, Kubacki, Lanisek und den Polen Piotr Zyla zu einer schwierigen Aufgabe. Geiger und Wellinger liegen umgerechnet mehr als 30 Meter hinter Granerud, der zielsicher in Richtung Titel springt. In vier der vergangenen fünf Jahre hatte es ein deutscher Athlet bei dem berühmten Wettbewerb am 1. Januar aufs Podest geschafft.
"Die Chancen aufs Podium sind da. Sieg würde ich jetzt mal weglegen, aber die Chancen aufs Podium sind da", sagte Hannawald mehr als zwei Jahrzehnte nach seinem Sieg auf der Großen Olympiaschanze in seiner heutigen Funktion als TV-Experte. Anders als Wellinger und Geiger, die beim Großereignis zur erweiterten Weltspitze zählen, läuft es beim deutschen Rekord-Weltmeister Markus Eisenbichler weiter schlecht.
Wie zum Start am Schattenberg gab es auch diesmal keine Punkte für"Eisei"."Es war schon ein bisschen schwieriger. Der Wind zieht von rechts nach links. Ich bin durchgesackt. Ich lasse mich da nicht herunterziehen, weil ich hier auch gute Sprünge gezeigt habe", sagte der 31-Jährige. Diesmal äußerte er aber keinerlei Absichten, die Tournee vorzeitig zu verlassen.