Auch vier Tage nach den konzertierten Überfällen der radikalislamischen Hamas auf Israel sind die Helfer noch immer entsetzt. Die Islamisten gingen mit schonungsloser Brutalität auf Männer, Frauen und Kinder los. Nun droht die Hamas, Geiseln vor laufenden Kameras zu ermorden – eine Terrortaktik, mit der auch die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) weltweit Schockwellen auslöste.
Der Hamas-Sprecher Abu Ubaida drohte am Montag, man werde für jede Bombe, die ohne Vorwarnung auf ein privates Haus in Gaza fällt, eine israelische Geisel töten und diese Morde auch aufnehmen und ausstrahlen. Die Hamas hatte am Dienstag noch bis zu 150 Geiseln in ihrer Gewalt, nachdem sie am Samstag an mehreren Stellen zu Wasser, zu Lande und in der Luft in Israel eingefallen war.
Zu den Dutzenden Menschen, die die Hamas als Geiseln nahm, gehören wohl auch österreichische Doppelstaatsbürger. Eine Bestätigung gab es dafür nicht. Es ist möglich, dass die Hamas mit den Geiseln inhaftierte Mitglieder freipressen will oder sie als Faustpfand und menschliche Schutzschilde verwenden will. Die Angehörigen wissen zumeist nicht, ob die Verschleppten noch am Leben sind oder nicht.
Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, äußerte zudem sein Entsetzen über Berichte, wonach militante Palästinenser israelische Geiseln im Gazastreifen misshandeln. Einige Menschen seien wie Trophäen zur Schau gestellt worden, sagte eine Sprecherin am Dienstag in Genf. Es gebe auch Berichte, dass Gefangene getötet und ihre Leichen geschändet worden seien. Türk kritisierte auch die Blockade des Gazastreifens scharf.
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