Unerlaubte Absprache über Handgranaten: Millionen-Bußgeld für Diehl

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Nürnberg/Brüssel - Das Rüstungsunternehmen Diehl muss jetzt hohe Strafen zahlen, weil sie an einem Kartell beteiligt waren. Über Jahre sollen sich Diehl und RUAG in Bezug auf den militärischen Handgranatenmarkt abgesprochen haben.

Als Lieferant des Luftverteidigungssystems IRIS-T für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wurde die Firma Diehl aus Nürnberg in den vergangenen Monaten bekannt.- Das Rüstungsunternehmen Diehl muss jetzt hohe Strafen zahlen, weil sie an einem Kartell beteiligt waren. Über Jahre sollen sich Diehl und RUAG in Bezug auf den militärischen Handgranatenmarkt abgesprochen haben.

Der in Nürnberg ansässige Rüstungshersteller Diehl muss wegen einer unerlaubten Marktabsprache mit einem Konkurrenten eine Geldbuße in Höhe von 1,2 Millionen Euro zahlen. Das Bußgeld hat die EU-Kommission nach einem Vergleichsverfahren verhängt, wie die EU-Behörde am Donnerstag mitteilte. "Wir belegen heute Diehl mit einer Geldbuße, weil das Unternehmen mit seinem Konkurrenten RUAG ein Kartell gebildet hat, das den Verkauf von Handgranaten betraf", sagte EU-Wettbewerbskommissar Didier Reynders. Ein Sprecher der Verteidigungssparte Diehl Defence bestätigte die Angaben.

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