Die Frage nach der eigenen Courage: Erich Kästners politische Reden und Feuilletons lesen sich noch immer bemerkenswert zeitgemäß. Bis hinein in ihre Leerstellen. SZPlus
Von den damals jüngeren Autoren der Weimarer Republik, denen so etwas wie ein Nachruhm beschieden war, istheute der mit Abstand populärste. Sein Name und seine Bücher sind präsenter als die von Erich Maria Remarque, Irmgard Keun oder Joseph Roth.
Kästner ist der Hausautor der demokratischen Deutschen, ein Schulmeister ohne Zeigefinger, ein cooler Typ weitgehend ohne Mansplaining, ein Lebemann mit einem gehörigen Schuss Melancholie. Die Mischung bei diesem Autor stimmt so passgenau, dass sein Werk Moden, Geschmäcker und Moralismen überdauert hat.
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