Obwohl Stoffel Vandoorne in dieser Saison bisher deutlich weniger Punkte als sein Teamkollege Fernando Alonso sammeln konnte, bleibt das McLaren-Talent cool. «Die Statistik erzählt nie die ganze Story», winkt er ab.
Nach dem letzten Saisonrennen des vergangenen Jahres trennten nur vier WM-Punkte den McLaren-Rookie Stoffel Vandoorne von seinem Stallgefährten Fernando Alonso. Der Weltmeister von 2005 und 2006 konnte 17 Zähler erobern, der Rookie deren 13. In diesem Jahr fällt der Unterschied zwischen den beiden Teamkollegen sehr viel deutlicher aus.
Vandoorne belegt nach sechs WM-Läufen mit acht Punkten auf dem WM-Konto den 15. Zwischenrang in der Gesamtwertung, Alonso konnte hingegen bereits 32 Punkte sammeln, damit liegt das F1-Urgestein, das in Montreal sein 300. GP-Wochenende feiert, derzeit den siebten Tabellenrang. Auch im Qualifying steht es 6:0 für Alonso.
Dennoch ist Vandoorne überzeugt, nahe an seinem Teamkollegen dran zu sein. «Die Statistik erzählt nie die ganze Story», winkte er in Montreal auf die entsprechende Frage ab. «Die Zahlen mögen einen deutlichen Unterschied zeigen, in Wahrheit liegen wir aber leistungsmässig sehr nah beieinander.» Der Belgier geht sogar noch einen Schritt weiter. «Ich habe das Gefühl, dass ich in diesem Jahr in einer sehr viel besseren Position als noch 2017 war», erklärte er, und betonte: «Ich denke, ich hatte nicht immer das nötige Glück, manchmal war Fernando auch einfach der Schnellere, was ganz normal ist.»
Und Vandoorne machte sich Mut: «Ich denke, wir bewegen uns in die richtige Richtung. Das Team verbessert sich, nachdem wir offensichtlich einen schwierigen Saisonstart erlebt haben. Die Erwartungen waren hoch und wir haben es nicht geschafft, diese zu erfüllen. Deshalb werden wir uns weiter anstrengen, um uns bei jedem Rennen weiter zu verbessern. Ich hoffe, dass wir auch an diesem Wochenende zeigen können, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben.
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