Der Städte- und Gemeindebund in Brandenburg sorgt sich um den Erhalt der Kliniken im Land und kritisiert die Pläne des Bundes für eine Krankenhausreform. Die stellvertretende Geschäftsführerin Monika Gordes sagte am Montag nach einer Präsidiumssitzung, die Vorschläge der Regierungskommission hätten zu großer Unruhe bei Krankenhäusern und Trägern geführt. Die Krankenhäuser seien schon jetzt in einer kritischen Lage, unter anderem wegen der Corona-Krise, Schließungen von Abteilungen, gestiegenen Energiekosten und Personalmangel.
Verbands-Geschäftsführer Jens Graf sagte, er gebe die Befürchtung, dass Flächenländer wie Brandenburg mit dünn besiedelten Regionen bei den Reformplänen zu wenig berücksichtigt werden.
Er herrscht die Sorge in Deutschland, dass kleine Kliniken auf der Strecke bleiben und es zu einem Abbau von Standorten kommt. In Brandenburg gibt es laut Krankenhausplan des Landes 54 Kliniken.Bestellen Sie hier kostenlos den täglichen Newsletter der Chefredakteurin