Im Inselstaat Sri Lanka haben trotz einer Ausgangssperre erneut hunderte Menschen gegen die Regierung von Präsident Rajapaksa protestiert.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP waren unter den Demonstranten auch zahlreiche Abgeordnete von Oppositionsparteien. In der Hauptstadt Colombo blockierte das Militär mehrere Straßen rund um den Präsidentenpalast und den Platz der Unabhängigkeit. Gestern waren bei ähnlichen Protesten bereits mehr als 600 Menschen festgenommen worden. Die Behörden sperrten wegen der online angekündigten Proteste zudem Plattformen wie Facebook und Twitter.
Sri Lanka steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Die Demonstranten machen den Staatschef unter anderem für stundenlange Stromausfälle und Engpässe bei lebenswichtigen Gütern verantwortlich.Entdecken Sie den Deutschlandfunk
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