Trotz des Angriffkriegs auf die Ukraine will Außenminister Alexander Schallenberg auch weiter Gesprächskanäle mit Russland offen lassen.
"Man fragt sich, ob nicht noch Schlimmeres auf uns zukommt" Das erklärte Schallenberg gegen Ende seines Aufenthalts bei der UNO-Generaldebatte in New York im APA-Gespräch. Bezüglich der Chancen, dass Österreich 2026 für zwei Jahre als nichtständiges Mitglied in den UNO-Sicherheitsrat gewählt werden könnte, zeigte sich der Außenminister optimistisch. Ebenso, dass eine Reform des Gremiums möglich sei.
Wir teilen uns diesen Planeten. Wir haben viele Fragen. Denken wir an das Klimathema, denken wir an Abrüstung, wo wir nur vorankommen werden, wenn wir auch mit Moskau reden. Aus unserer westlichen Warte gesehen ist es natürlich schwierig. Russland versucht in einer neoimperialistischen Art und Weise, einfach einen anderen Staat einzunehmen. Das ist nicht etwas, wo wir die Hände in den Schoß legen können, weil es geht um unsere eigene Sicherheit.
Schallenberg: Der Sicherheitsrat muss reformiert werden. Er ist eigentlich das Spiegelbild der Situation nach dem Zweiten Weltkrieg. Ganze Kontinente, denken wir an Afrika, denken wir an Lateinamerika, sind überhaupt nicht repräsentiert in diesem Gremium, das aber gleichzeitig - wenn man so will - der Weltpolizist ist.
Schallenberg: Ich sehe das genauso, die Blauhelm-Missionen waren immer ein Aushängeschild. Österreich ist ja auch stolz, seit 1960 daran teilzunehmen, vom Kongo beginnend über Zypern. Und jetzt sind wir immer noch im Libanon präsent und am Balkan. Auch in Mali. Das darf nicht enden. Ich glaube aber, dass es in Wirklichkeit in Zukunft mehr UNO-Missionen geben wird als weniger.
APA: Es ist immer wieder davon die Rede, dass die Länder des Globalen Südens mit den Industrieländern des Westens unzufrieden sind. Ist die Spaltung vorhanden?
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