In Bayern wurde zu Silvester kräftig gefeiert – auch wenn Feuerwerk gar nicht überall erlaubt war. Laut Polizei ging es zu wie vor der Pandemie. Größere Einsätze gab es in Oberbayern und Schwaben. Die Münchner Polizei musste 550 mal ausrücken.
Wie ein "typisches Silvester vor Corona" – so hat ein Polizeisprecher aus Unterfranken am Sonntagmorgen das Einsatzaufkommen beim diesjährigen Jahreswechsel beschrieben. Auch im Rest Bayerns waren es vor allem kleinere Einsätze, die Polizei und Feuerwehr beschäftigten. In Schwaben und Oberbayern kam es auch zu schwereren Bränden.
Auch in der Landeshauptstadt verlief laut Mitteilung der Polizei die Silvesternacht eher ruhig. In München feierten am Marienplatz und in der Fußgängerzone rund 20.000 Menschen den Jahreswechsel. Die Stadt hatte für diesen Bereichausgesprochen. Mit Lautsprecherdurchsagen machten die Einsatzkräfte immer wieder auf das Böllerverbot aufmerksam. Dennoch wurden sieben Menschen wegen gezündeter Pyrotechnik angezeigt.
Für die Münchner Polizei war die Silvesternacht dennoch wie gewohnt arbeitsreich. In einer ersten vorläufigen Bilanz heißt es, zwischen 19 Uhr und 5 Uhr sind die Beamtinnen und Beamten zu mehr als 550 Einsätzen gefahren. Vor allem wurden sie wegen Ruhestörungen alarmiert, aber auch wegen unerlaubten Einsatzes von Pyrotechnik oder im Zusammenhang mit Bränden.
Im Ingolstädter Stadtteil Gerolfing hat ein 13-Jähriger einen Fahrzeugbrand mit rund 20.000 Euro Sachschaden verursacht. Der Bub hatte am Abend pyrotechnisches Jugendfeuerwerk abgebrannt, teilt die Polizei mit. Einer der Feuerwerkskörper geriet dabei laut Polizei unabsichtlich unter den Motorraum eines geparkten Pkw. Der fing im Motorraum Feuer und brannte im vorderen Bereich komplett aus.
Im schwäbischen Mönchdeggingen geriet aus bisher ungeklärter Ursache der Balkon eines Mehrfamilienhauses in Brand. Die Flammen griffen dann auf den Dachstuhl des Wohnhauses über. Auch hier wurde laut Polizei niemand verletzt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 100.000 Euro.
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