WorldSBK Philipp Öttl in Le Mans: Tankstopps kosteten Podest
. Josh Hook, Mike di Meglio und Alan Techer erlebten ein fehlerfreies Auftaktrennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft 2023, auch in der Gesamtwertung langt das zum Platz an der Spitze.
Hinter den Werksteams von Honda, Yamaha und BMW sowie Honda Viltais landete die deutsche ERC-Ducati-Truppe auf Platz 5. Neben den Stammfahrern David Checa und Chaz Davies kam Philipp Öttl als Ersatz für Xavi Fores zum Einsatz, dessen Frau ein Kind erwartet. Die Bedingungen waren durch die Kälte in der Nacht und Nebel am Sonntagmorgen besonders schwierig. Immer wieder musste das Rennen unter gelber Flagge unterbrochen werden. Bei der verringerten Geschwindigkeit kühlten die Reifen aus, was zu weiteren Stürzen führte. Das Ducati-Trio blieb jedoch fehlerfrei und arbeitete sich bis sechs Stunden vor Ende auf den zweiten Rang nach vorne.
Obwohl Öttl zum Ende der 24 Stunden noch einmal alles gab, fehlten im Ziel nach 820 Runden oder 3432 Kilometern 22 Sekunden auf den vierten Platz. «Mein zweites 24-Stunden-Rennen war eine weitere besondere Erfahrung», hielt der Bayer fest. «Auch weil ich den Start fahren durfte und auch den letzten Turn ins Ziel. Leider haben wir bei jedem Tankstopp im Vergleich zur Konkurrenz zehn Sekunden verloren. Das summiert sich bei 20 Stopps und somit verloren wir immer wieder Zeit, die wir zuvor auf der Strecke gutgemacht hatten. Ansonsten wäre es das erste Podium für Ducati in der Endurance-Weltmeisterschaft geworden.
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