Gestörte Lieferketten und hohe Materialpreise machen den Bauunternehmen schon seit Corona zu schaffen. Mit den Folgen des Ukraine-Kriegs braut sich nun aus Verbandssicht ein 'Krisencocktail' zusammen.
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"Das größte Problem ist im Moment alles, was mit Material beziehungsweise Maschinen zu tun hat", sagte Momberg."Die Bauwirtschaft ist sehr maschinenlastig. Fahrzeuge, Baumaschinen, Kräne - die brauchen alle Diesel. Die Kraftstoffpreise treffen uns also enorm. Noch schlimmer ist aber das Thema Materialbeschaffung: Die Branche basiert auf globalen Lieferketten, die massiv gestört sind.
Bei Stahl, Holz und erdölbasierten Produkten wie Bitumen gebe es extreme Preisanstiege."Das war auch schon bei Corona so, nur jetzt ist die Dynamik noch mal eine andere", so Momberg. Inzwischen sei es auch so, dass manche Materialien gar nicht mehr beschafft werden können."Man kann also nicht nur teurer bauen, sondern man kann gar nicht bauen", sagte der Hauptgeschäftsführer.
"Es gibt Anzeichen für eine Stagflation am Bau. Die hohen Preise haben wir schon, und mit möglichen Baustopps würde die Stagnation dazukommen", sagte Momberg."Das Problem kommt von zwei Seiten. Die Auftraggeber halten sich zurück, Bauprojekte werden eingefroren. Der Bauherr zieht seine Nachfrage zurück.
Der Bauindustrieverband appelliert an die Auftraggeber, Risiken und Mehrkosten fair zu verteilen."Es ist jetzt wirklich die Stunde des partnerschaftlichen Bauens", sagte Momberg."Unser Appell geht vor allem an die öffentlichen Bauherren. Natürlich geht es da um Steuermittel, aber sie haben auch eine strukturpolitische Verantwortung gegenüber den Bauunternehmen und deren Beschäftigten.
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