Die UNO wirft Russland vor, Hilfsleistungen für Betroffene der Staudamm-Zerstörung zu verhindern. Kremlsprecher Peskow laviert.
BERLIN taz | Lavieren lautete offensichtlich die Devise von Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag. Er kenne die Nuancen nicht genau, doch es gebe viele Fragen: Wie die Sicherheit garantieren? Es gebe ständig Angriffe und Provokationen, zivile Objekte würden beschossen, Menschen stürben. Alles sei „sehr kompliziert“, sagte Peskow dem russischsprachigem Webportal insider.ru zufolge.
„Die Regierung der Russischen Föderation hat unseren Antrag auf Zugang zu den Gebieten unter ihrer vorübergehenden Kontrolle bislang abgelehnt. Die UN wird weiter versuchen, diesen Zugang zu bekommen. Menschen, die Hilfe brauchen, darf diese nicht verweigert werden“, heißt es in der Erklärung. Zahl der Toten ums Zehnfache höher Dass der Zugang zum linken Dnipro-Ufer und die Verteilung humanitärer Hilfe dort derzeit unmöglich sei, hatten zuvor auch freiwillige Helfer*innen beklagt. Laut offiziellen Angaben der Verwaltung der russischen Besatzer seien bislang 35 Menschen zu Tode gekommen und 7.800 evakuiert worden.
Vor wenigen Tagen hatte die Nachrichtenagentur Reuters Fotos aus der Stadt Hola Prystan veröffentlicht. Der Ort mit 14.600 Einwohner*innen liegt 15 Kilometer von Cherson entfernt am linken Dnipro-Ufer und war von den Überflutungen mit am schwersten betroffen. Hier sollen 13 Menschen zu Tode gekommen sein. Auf den Bildern – sie sollen am 16.
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