Apple hat zwei Ministerien als Konkurrenten: Der Technologiekonzern würde gern ein Grundstück an der Seidlstraße vom Freistaat übernehmen. Doch es gibt auch öffentlichen Bedarf an dem Areal, schreibt skrass.
Neues aus München, Freizeit-Tipps und alles, was die Stadt bewegt im kostenlosen Newsletter - von Sonntag bis Freitag. Hier anmelden.Das Innenministerium wäre bereit, dafür ein teuer angemietetes Bürogebäude in der Münchner Innenstadt, die ehemalige"Linde"-Zentrale an der Ecke Oberanger/Klosterhofstraße, aufzugeben.
Seine Behörde hatte im Jahr 2019 etwa 12 000 Quadratmeter zu einem"ortsüblichen" Preis angemietet. Dieser lag damals bei 35 bis 40 Euro pro Quadratmeter, was Mietkosten von mindestens 400 000 Euro pro Monat entspräche. Umgelegt auf die etwa 300 Personen, die nach Angaben des Innenministeriums am Oberanger arbeiten, sind das knapp 1500 Euro Monatsmiete pro Person. Der Mietvertrag läuft 15 Jahre.
Im Zusammenhang mit dem Grundstück an der Seidlstraße wirft diese Anmietung zusätzliche Fragen auf. Denn dieses Areal hat der Freistaat bereits 1989 gekauft, um dort einen Neubau für die Justizbehörden zu errichten, daraus wurde nichts. Bis Ende 2017 wurden die bestehenden Gebäude vor allem als Lagerfläche genutzt, seitdem befänden sich"alle Gebäude im Leerstandsmanagement", schreibt Bernreiter.
Die neue Lage macht eine Vergabe an Apple politisch noch komplizierter, zumal offenbar im Gespräch ist, das Grundstück direkt an Apple zu vergeben. Zu Details der Verhandlungen äußert Bernreiter sich zwar nicht. Aber er erläutert:"Zu veräußernde Grundstücke sind grundsätzlich öffentlich auszuschreiben.
FDP-Politiker Körber findet das Agieren der Staatsregierung und der Imby in dieser Frage"irritierend". Wenn trotz staatlichen Bedarfs ein Verkauf des Grundstücks befürwortet werde, erwarte er"eine vorherige öffentliche und ergebnisoffene Ausschreibung und keine Vorfestlegung", fordert Körber."Den Zuschlag sollte dann derjenige erhalten, der das beste Gesamtkonzept abgibt. Das kann am Ende auch Apple sein.
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