Mehr Sicherheit am Schulweg in Lochhausen: Zebrastreifen sollen helfen
- Viele der 450 Wohnungen des neuen Quartiers an der Henschelstraße in Lochhausen sind bereits bezogen. Unter den neuen Bewohnern sind auch zahlreiche Familien, deren Kinder nun die Grundschule am Schubinweg besuchen. Der örtliche Bezirksausschuss sorgt sich allerdings um ihre Schulwegsicherheit und hat deshalb auf Antrag der Grünen Verbesserungen an drei „kritischen Bereichen“ gefordert.
Zum einen soll es auf Höhe der kleinen Hochbrücke am Wiedehopfweg einen Zebrastreifen über die Henschelstraße geben. Zwar sei der rund 80 Meter entfernte Fußgängerübergang am Kleiberweg für den westlichen Teil des Neubaugebiets gut erreichbar, aber: „Es ist zu erwarten, dass die Schüler die Henschelstraße auch auf Höhe des Wiedehopfwegs kreuzen“, heißt es im Antrag.
Einen zweiten Zebrastreifen fordert der Bezirksausschuss über die Federseestraße. Kurz vor der Einmündung in die Henschelstraße sollen die Grundschüler aus dem östlichen Teil des neuen Quartiers dadurch sicher zur Unterführung am Lochhausener Bahnhof gelangen. Das Verkehrsaufkommen an dieser Stelle habe sich in den vergangenen Monaten durch den Zuzug erheblich erhöht.
An beiden Fußgängerüberwegen will das Viertelgremium zudem sogenannte „Berliner Kissen“ – Bremsschwellen, die von Radlern und Bussen umfahren werden können – installieren. Als dritte Maßnahme schlägt der BA vor, die westliche Zufahrt zur Tankstelle an der Lochhausener Straße rot zu markieren. Denn diesen Bereich müssten zahlreiche Schüler passieren, um zur Ampel über die Hauptverkehrsachse zu gelangen.
Die zweite Idee, eine Unterführung unter der Lochhausener Straße hindurch, die den Wiedehopf- mit dem Schubinweg verbindet, hat dagegen Chancen. Auch ein Verkehrsgutachten empfiehlt sie, da „die Überquerung der Lochhausener Straße für die Schulkinder mit Defiziten im Hinblick auf die Verkehrssicherheit verbunden“ sei. Nun muss der Stadtrat entscheiden.Auch interessant