Der Deutsche Presserat hat anlässlich der Berichterstattung über Gräueltaten in der ukrainischen Stadt Butscha an Medien-Redaktionen appelliert, sorgsam mit der Auswahl von Bildern und Aufnahmen umzugehen.
Der Deutschen Presserat hat vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges auf den Umgang mit Bildern in der Berichterstattung hingewiesen.
Vor der Veröffentlichung sei zwischen dem Informationsinteresse der Leserschaft und den Interessen von Opfern und deren Angehörigen abzuwägen, teilte der Rat in Berlin mit. Gerade Fotos von Kriegsverbrechen hätten eine hohe Relevanz und eine herausragende nachrichtliche Dimension, sagte Presserats-Sprecherin Kirsten von Hutten.
Der Deutsche Presserat ist die Freiwillige Selbstkontrolle der Printmedien und deren Online-Auftritte in Deutschland. Anhand von Beschwerden überprüft er die Einhaltung ethischer Regeln im Journalismus, die im Pressekodex festgehalten sind.Entdecken Sie den Deutschlandfunk