Der Gesundheitsminister plant offenbar, nur noch besonders gefährdeten Gruppen Zugang zu anlasslosen Tests zu geben. Derweil bringt der Lehrerverband die Maskenpflicht im Klassenzimmer wieder ins Gespräch
deutlich eingeschränkt werden. Nur noch Patienten mit Symptomen sollen dafür in Frage kommen sowie andere ausgewählte Personengruppen wie Kleinkinder und Schwangere. Dies geht aus der"Corona-Herbststrategie" des Ministeriums hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland darüber berichtet.
Das kostenlose Angebot an alle Bürger ist bisher nur bis Ende Juni fix. Als weitere Gruppen und Anlässe für kostenlose Bürgertests werden in dem Papier genannt etwa Personen mit vielen Kontakten etwa vor Großveranstaltungen genannt oder Geflüchtete aus der Ukraine.Der Vorsitzende der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, reagierte mit Kritik auf den Plan und forderte eine Fortsetzung kostenloser Corona-Tests für alle.
Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit warnte davor, die Wirkung der Masken zu überschätzen. Zwar könnten richtig getragene FFP2-Masken vor einer Infektion schützen, andere Maßnahmen seien aber effizienter und sollten vor einer Maskenpflicht eingeführt werden. Der Virologe nannte im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland etwa das Homeoffice.