„Wir müssen pro Spieltag 20.000 Euro einnehmen“
Allerdings: Die große Sorge ums Überleben bleibt. „Wir müssen jeden Abend, an dem wir spielen, etwa 20.000 Euro einnehmen, damit wir auf plus minus Null kommen. Dann wäre alles bezahlt, die Miete, der Betrieb, die Kunst“, rechnet der Theatermann vor.
Und wenn diese Summe nicht erreicht wird? „Das Risiko tragen wir, als Betreiberfamilie. Aber ich bin doch sehr zuversichtlich. Der Beifall aus dem Publikum ist bislang sehr gut und die Akustik hier ist deutlich besser als imUnd das Wichtigste: Knapp 20.000 Tickets wurden schon abgesetzt. „Die Berliner kommen ja eher spontan zur Kasse, der gute Vorverkauf freut mich natürlich umso mehr.“
Die Besucher sichern sich bereits Tickets für den Agatha-Christie-Klassiker „Mord im Orient-Express“ mit Katharina Thalbach, und auch für „Stolz und Vorurteil“ nach Jane Austen . Das Theater steht Woelffer aufgrund der hohen Betriebskosten nur 130 Tage im Jahr zur Verfügung. „Natürlich würden wir gerne mehr spielen. Aber das ist nicht finanzierbar“, so der Intendant. Der Bauherr für das neue Stammhaus am Kudamm, die Aggregate Holding, zahlt übrigens einen Mietzuschuss, über dessen Höhe sich Woelffer nicht äußern möchte. Hinzu kommt die Unterstützung von einer Million Euro pro Jahr vom Senat.
„Es bleibt dabei, dass wir 85-90 Prozent unserer Kosten selbst einspielen müssen, zehn bis 15 Prozent finanzieren wir aus Unterstützung. Das ist bei den hoch subventionierten Theatern inDer Einzug in die neue Bühne am Kudamm ist für Ende 2024 oder Anfang 2025 geplant. Woelffer: „Das wurde uns in Aussicht gestellt. Ob es realistisch ist, weiß ich nicht.“
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