Der Finanzminister verteidigte in Ö1 sein Budget, gestand aber auch strukturelle Probleme ein. Noch vor der Wahl soll Anreizmodell für längeres Arbeiten vorgelegt werden.
Finanzminister Magnus Brunner verteidigte am Sonntag im Ö1 „Journal zu Gast“ sein Budget, das von der Opposition im Parlament regelrecht zerrissen, aber auch von Ökonomen kritisch beäugt wurde. „Mir wäre es auch lieber, hätten wir die Verschuldung weiter nach unten gebracht, aber in Zeiten wie diesen, in denen sich die Konjunktur eintrübt, trotzdem noch in die Zukunft zu investieren, ist nicht so schlecht“, sagte Brunner.
Der Finanzminister verwies darauf, dass erstmals seit Jahren das jährliche Defizit wieder unter drei Prozent vom Bruttoinlandsprodukt gebracht werden konnte, also Maastricht-konform sei. „Da sind wir unter den besten Sechs in Europa“, sagt Brunner. Dass der Fiskalrats-Präsident Christoph Badelt Kritik vor allem an der langfristigen Entwicklung geübt habe, sei dessen Aufgabe als Budgetaufgabe.
In dem Interview in Ö1 wurde Brunner, zum wiederholten Mal, auf eine mögliche Übernahme der ÖVP-Obmannschaft angesprochen, sollte Karl Nehammer eine Wahlschlappe erleiden. Der Finanzminister reagierte geradezu schockiert: „Um Gottes Willen“, sagte er. „Ich werde alles tun, dass Karl Nehammer Kanzler bleibt.“Hier können Sie sich für Ihr Kleine Zeitung-Benutzerkonto anmelden oder neu registrieren.
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