Angesichts der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine warnen hierzulande Politik und Wohlfahrtsverbände vor einer Überlastung der Aufnahmekapazitäten in den Kommunen.
Der nordrhein-westfälische Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration,, die Größenordnung der Fluchtbewegung sei noch nicht absehbar. Man müsse sich jedoch darauf vorbereiten, bis zu eine Millionen Menschen aufzunehmen. Die Verteilung der Personen müsse daher in einem Flüchtlingsgipfel von Bund und Ländern koordiniert werden, erklärte der FDP-Politiker.
Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, Schneider, sagte der"Rheinischen Post", insbesondere in den Ballungszentren seien die Möglichkeiten zur Unterbringung schon jetzt fast ausgeschöpft. Der Deutsche Kinderschutzbund forderte die Kommunen auf, bei der Versorgung Mindeststandards einzuhalten. Mädchen und Jungen sowie ihre Mütter brauchten ein Mindestmaß an Privatsphäre zum Waschen und Wickeln, hieß es.