Der Schweizer geht in eine weitere Amtszeit als Boss des Fußball-Weltverbandes. Der DFB verweigerte bei der Wahl zwar seine Unterstützung - das Votum war dennoch eindeutig.
müsse"im Umgang mit den nationalen Verbänden deutlich offener und transparenter werden", begründete DFB-Präsident Bernd Neuendorf."Sie sollte im eigenen Interesse erklären, wie und warum bestimmte Entscheidungen zustande kommen und wer an ihnen mitgewirkt hat. Das ist zuletzt nicht immer der Fall gewesen." Infantino genießt aber den Rückhalt der großen Mehrheit der 211 Fifa-Nationalverbände.
Unter seiner Führung hat der Weltverband seit Infantinos Übernahme der Amtszeit von Joseph Blatter Anfang 2016 große wirtschaftliche Erfolge erzielt. Bis 2026 wird mit Einnahmen in Höhe von mindestens elf Milliarden US-Dollar gerechnet, das Geld wird in großen Teilen an die Verbände weitergegeben."Das Geld der Fifa ist euer Geld", sagte Infantino beim Kongress zum wiederholten Mal.
Der wie sein Vorgänger Blatter im Schweizer Wallis geborene Infantino war vor seinem Wechsel zur Fifa Generalsekretär der Europäischen Fußball-Union Uefa. Nach der Ablösung von Blatter wurde er im Sommer 2019 in seine erste vollständige Amtszeit gewählt. Da die ersten knapp dreieinhalb Jahre nicht angerechnet werden, kann Infantino im Jahr 2027 erneut für vier Jahre gewählt werden.
In Deutschland und weiteren Teilen von Europa ist der Schweizer stark umstritten. Etliche Affären und Ungereimtheiten prägten das Bild des Fifa-Präsidenten. In der Schweiz ermitteln zwei Sonderstaatsanwälte in einer undurchsichtigen Justiz-Affäre gegen Infantino, der alle Vorwürfe zurückweist.
Malaysia Latest News, Malaysia Headlines
Similar News:You can also read news stories similar to this one that we have collected from other news sources.
Bonaventure Soh Bejeng Ndikung: Der neue Intendant des Hauses der Kulturen der Welt im InterviewBonaventure Soh Bejeng Ndikung ist nicht unumstritten als neuer Chef des HKW_Berlin. Ein Interview über Kunst und Wissen, russischen Imperialismus und Israel. SZPlus
Read more »
Bonaventure Soh Bejeng Ndikung: Der neue Intendant des Hauses der Kulturen der Welt im Interview'Die koloniale Macht wirkt weiter': Was Bonaventure Soh Bejeng Ndikung am HKW_Berlin vor? Der neue Intendant im Interview SZPlus
Read more »
Schweizer Bahn verzichtet auf biometrische Überwachung der BahnhöfeDie biometrische Erfassung der Reisenden und Passanten in den Bahnhöfen der Schweizerischen Bundesbahnen ist abgesagt. Mehr Überwachung kommt trotzdem.
Read more »
Credit Suisse greift nach Rettungsleine der Schweizer NotenbankSie ist 'too big to fail' und steckt tief in der Krise: Die Schweizer Großbank CreditSuisse muss sich 50 Milliarden Franken von der Nationalbank leihen. Für das deutsche Finanzsystem sieht Bundesfinanzminister Lindner aber keinen Grund zur Sorge.
Read more »