Der Engländer James Key, Technikchef der Scuderia Toro Rosso, macht sich Gedanken darüber, wie der Formel-1-Sport attraktiver werden könnte. Er glaubt, die Antwort zu kennen.
Viele Fans wünschen sich eine Formel 1, in welcher mehr als nur zwei Teams gewinnen können. 2015 machten Mercedes-Benz und Ferrari die Siege unter sich aus, nur drei Fahrer konnten Rennen gewinnen – Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Sebastian Vettel. 2014 gewannen ebenfalls nur zwei Teams Grands Prix, Mercedes und Red Bull Racing, hier guckten alle ausser Hamilton, Rosberg und Daniel Ricciardo in die Röhre.
«Für mich besteht die Voraussetzung für ein gutes Rennen darin, wie dicht das Feld beisammen liegt», meint der Engländer. «Wir haben in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht – liegen die Autos dicht beisammen, dann haben wir auf einmal packenden Sport von vorne bis hinten.» Inzwischen ist klar: Der Plan eines Wertmarkensystems in der Formel 1 für die Motorentwicklung, welche die Kosten senken und die Triebwerke einander angleichen sollte, ist gescheitert. Ab 2017 werden die vier Formel-1-Motorhersteller Mercedes-Benz, Ferrari, Renault und Honda wieder ohne das bisherige Entwicklungskorsett arbeiten können.
Dann aber sollte der Prozentsatz erlaubter Änderungen von Jahr zu Jahr rapide sinken: auf 38% in der Saison 2016, auf 30% 2017, auf 23% 2018 sowie auf je 5% 2019 und 2020. Die Anzahl jener Teile, an welchen überhaupt nichts geändert werden darf, betrug 2015 nur 8%, 2019 sollten es jedoch 95% sein!Aufgrund einer verbalen Ungenauigkeit im Reglement wurde es möglich, innerhalb der Saison 2015 zu entwickeln.
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