Indischer Premier in Berlin: keine Schuldzuweisung an Moskau

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Der Besuch von Premier Modi in Berlin bedeutet für Kanzler Scholz vor allem schwierige Beziehungsarbeit. Denn Indien kauft Russland mehr Öl ab als vor dem Ukraine-Krieg. Das konterkariert westliche Sanktionen, berichtet dbroessler

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Die indische Haltung wirft ein Schlaglicht auf eine wesentliche Schwachstelle in der Front gegen die russische Aggression. Zwar haben in der Vollversammlung der Vereinten Nationen 141 Länder den russischen Angriffskrieg verurteilt und außernur vier Staaten mit Nein gestimmt. 35 Staaten aber haben sich enthalten. Neben China, das Russland ohnehin klar unterstützt, zählt auch Indien dazu. Mit dieser neutralen Haltung sieht es sich in seiner Tradition als blockfreier Staat.

Auch in Berlin vermeidet Modi jegliche Schuldzuweisung an Moskau. Indien habe von Anfang an einen Waffenstillstand gefordert, sagt er bei einem Auftritt vor der Presse nur. Dialog stelle"den einzigen Weg zur Lösung" dar. Indien sei der"Auffassung, dass es keinen Sieger geben wird am Ende dieses Krieges. Jeder wird Verluste erleiden". Deshalb müsse es Frieden geben.

"Der Krieg und die brutalen Übergriffe auf die Zivilbevölkerung in der Ukraine zeigen, wie ungehemmt Russland die Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen verletzt", sagt Gastgeber Scholz und verbindet das mit einem erneuten Appell an Kremlchef Putin:"Stoppen Sie diesen Krieg. Beenden Sie das sinnlose Töten, ziehen Sie ihre Truppen aus der Ukraine ab." Die Bitte an Indien, dieser Forderung ebenfalls Nachdruck zu verleihen, formuliert Scholz nicht.

Wohl aber umwirbt er Indien als weltgrößte Demokratie. Neben Indonesien, Südafrika und Senegal lädt er auch Indien als Gastland ein zum G7-Gipfel Ende Juni im bayerischen Elmau."Wir müssen die Demokratie als ein Anliegen der Menschheit begreifen, das uns verbindet", sagt er,"und für das wir Verantwortung tragen".

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