In Mexiko-Stadt wird für den Erhalt der Imbissbuden gekämpft, viele halten sie für einen Ausdruck von Volkskunst, schreibt gurk_christoph
Wenn es stimmt, dass das Auge mitisst, dann sind die Gaumenfreuden in Cuauhtémoc zuletzt sehr viel fader geworden. Der Bezirk, benannt nach dem letzten Aztekenherrscher, ist einer von 16 Bezirken von Mexiko-Stadt. Hier liegen Altstadt, Präsidentenpalast, Ausgrabungsstätten und dazu auch noch Hipster-Viertel wie Roma und Condesa. Kurz: Es gibt viel zu sehen in Cuauhtémoc.
Doch damit ist nun Schluss. Seit ein paar Wochen lässt die Lokalregierung die Bilder übermalen, einheitliches Grau-Weiß statt fröhlicher Farben auf jeder einzelnen der fast 1500 Buden in Cuauhtémoc.Die Idee zu alldem stammt von Sandra Cuevas. Die konservative Bürgermeisterin will aufräumen in ihrem Bezirk. Schlaglöcher werden gefüllt und Lampen installiert, die Straßen sollen unverstellt sein, ordentlich und sauber.
Tatsächlich füllen die Schilder und Bilder längst Ausstellungen und Kunstbücher, Webseiten und Instagram-Accounts widmen sich dem Design der sogenannten rótulos. Die Politik hätte kein Recht zu entscheiden, was Kunst ist und was nicht, sagen Aktivisten.
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