Im sogenannten Cum-Ex-Skandal um illegale Aktiengeschäfte haben sich die deutschen Finanzämter mindestens 1,8 Milliarden Euro an erschlichenen Geldern zurückgeholt.
Der Großteil davon mit rund einer Milliarde Euro wurde in Hessen eingezogen, wie eine Umfrage der"Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" unter den Finanzministerien der am stärksten betroffenen Bundesländer ergab. Bei den Cum-Ex-Geschäften hatten sich Banken und Investoren nie gezahlte Steuern erstatten lassen. Der Schaden soll sich insgesamt auf einen zweistelligen Milliardenbetrag belaufen.
Im vergangenen Sommer hatte der Bundesgerichtshof klargestellt, dass Cum-Ex-Geschäfte als Steuerhinterziehung zu bewerten und damit strafbar sind. Insgesamt wird gegen mehr als 1.300 Beschuldigte ermittelt. Einer der Hauptverdächtigen, der Steuerrechtsanwalt Hanno Berger, muss sich ab Montag vor dem Landgericht Bonn verantworten.Entdecken Sie den Deutschlandfunk
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