Heute ist uns das früher Unbegreifliche zur Selbstverständlichkeit geworden.
Das Berliner Telegramm, das uns den heute beinahe standesgemäßen Tod des deutschen Lyrikers Maximilian Bern meldet, drückt sich über die Todesursache des Dichters schonungsvoll genug aus. Es umschreibt das grauenhafte Geschehnis und spricht von einer „vollkommenen körperlichen Erschöpfung“, die dem Dasein des 74jährigen Greises ein Ziel gesetzt habe.
So kann zum Beispiel Personen, die in Trinkerevidenz stehen, das Begehren um einen Waffenpaß abgelehnt werden. In Wien versucht man seit drei Vierteljahren, dem Übel auf andere Weise beizukommen, durch Kooperation mit Abstinenzvereinen, wobei Fürsorgemaßnamen den Vereinen in die Hand gegeben werden. Mit dem Orden der Guttempler arbeitet die Polizei am besten.
Vielleicht hätte es trotzdem mehr Schüsse gegeben, wenn die Läuferreihe den Sturm nur ein wenig unterstützt hätte. Sie spielte aber noch langsamer - von Rajemnik abgesehen, der sich wiederholt bewährte - und fast nur defensiv. Nach vorne wanderte der Ball meist blindlings, hoch und unbrauchbar. Nach der Pause benahmen sich die Italiener sehr unsportlich. Sie spielten hart und härter, es gab Verletzungen, derbe Fouls, die schließlich den Ausschluß zweier Italiener herbeiführten. Großen Unwillen erregte es, daß die Mailänder bei Freistößen der Oesterreicher gern den Ball über die Linie stießen.
Anmerkung: Jakob Reumann trat ein paar Wochen später am 20. November 1923 aus Gesundheitsgründen von seinem Amt als Bürgermeister zurück.Nicht jeder Arzt verfügt über die Fähigkeit, die richtigen Worte zu finden.Mit brennender Stirn, unter heftigen Schmerzen liegt der Kranke im Bett. Was fehlt ihm eigentlich? Ist sein Zustand gefährlich? Sein Arzt beruhigt ihn, will ihm aber keine genauen Auskünfte geben.