Bei der Vierschanzentournee setzt sich der Norweger Halvor Egner Granerud in Garmisch an der Spitze ab. Gegen seinen gewaltigen Vorsprung hat die Konkurrenz wohl kaum noch eine Chance.
Er hat die direkte Konkurrenz dieser zunächst außergewöhnlich favoritenreichen Tournee fürs Erste distanziert, vermutlich sogar schon entscheidend. 26,8 Punkte liegt der nächste Springer bereits zurück: Dawid Kubacki, der polnische Topakteur im bisherigen Winter, hatte abermals seinen Sprung nicht vollständig ausreizen können und haderte schon beim Aufkommen leicht mit seiner Darbietung.
Die deutschen Springer von Bundestrainer Stefan Horngacher hatten nach diesem Tag tatsächlich etwas Entspannung nötig, Karl Geiger war enttäuscht, weil seine in Oberstdorf formidable Flugform plötzlich wieder ins Stocken geriet."Wenn halt ein Sprung daneben geht, dann kann man schon raus sein", sagte er. In Garmisch-Partenkirchen waren weder Qualifikation noch K.-o.-Durchgang noch der entscheidende Sprung geeignet, um irgendwie die Spitze im Blick zu behalten.