Rekorde, Rekorde: Die Dax-Unternehmen verdienen trotz Ukraine-Krieg, Energie- und Wirtschaftskrise sowie Inflation so viel wie nie CasparBusse
Es sind gerade unruhige Zeiten, auch für die Wirtschaft: der Ukraine-Krieg, die Energie-Krise, hohe Inflation, geopolitische Verwerfungen. Doch die deutschen Dax-Unternehmen kommen, trotz aller Klagen, bislang sehr unbeschadet durch die Krise: Für das Jahr 2022 melden sie in Summe neue Rekorde bei Umsatz und bei Gewinn.
Der Umsatz der 40 Dax-Konzerne legte, insgesamt gesehen, gegenüber dem Vorjahr um 15,5 Prozent auf 1,8 Billionen Euro zu und erreichte damit den höchsten Wert seit Beginn der Auswertung 2013, wie aus einer aktuellen Analyse des Prüfungs- und Beratungsunternehmen EY hervorgeht. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern verbesserte sich um immerhin noch 3,4 Prozent auf insgesamt 171 Milliarden Euro.
Insgesamt beschäftigten die Dax-Konzerne Ende 2022 rund vier Millionen Mitarbeiter, das sind 86 000 mehr als vor Jahresfrist."Die Beschäftigung steigt trotz des konjunkturellen Gegenwinds", sagte EY-Manager Ahlers. Viele Unternehmen bauen aber inzwischen Personal ab, im Rahmen von sogenannten Effizienzprogrammen. Die meisten Mitarbeiter haben Volkswagen , Deutsche Post sowie Fresenius, Siemens, Deutsche Telekom und Continental.
Die größten Umsatzzuwächse verzeichneten 2022 die Energieunternehmen RWE und Eon . Das ist aber vor allem die rapide gestiegenen Energiepreise nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine zurückzuführen. Am stärksten weiteten die 40 Dax-Konzerne ihr Geschäft in Nordamerika aus, 30 Prozent der Umsätze erwirtschaften die Unternehmen in Summe inzwischen in den USA und Kanada, auf Asien/Pazifik entfallen 21 Prozent, China ist alleine nicht ausgewiesen.
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