Auch China baut Arsenal aus: Friedensforscher rechnen mit atomarer Aufrüstung
"Es gibt klare Hinweise darauf, dass die Verkleinerungen, die seit dem Ende des Kalten Krieges kennzeichnend für die globalen Atomwaffenarsenale waren, zu ihrem Ende gekommen sind", erklärte Hans M. Kristensen, Experte für Massenvernichtungswaffen bei Sipri.
Insgesamt verfügten die neun Atommächte - die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea - im Januar dieses Jahres über 12.705 Atomsprengköpfe. Dies waren rund 300 weniger als ein Jahr zuvor. 9440 der vorhandenen Atomsprengköpfe befanden sich dem Sipri-Jahrbuch zufolge im Januar zur potenziellen Nutzung in den Lagerbeständen der jeweiligen Armeen.
Die anderen sieben Atommächte entwickeln laut Sipri derzeit entweder neue Waffensysteme oder stellen ihre Atomwaffenarsenale neu auf beziehungsweise haben angekündigt, dies zu tun. China arbeitet dem Jahrbuch zufolge aktuell an einer "erheblichen Ausweitung seines Atomwaffenarsenals". Auch in Nordkorea bleibt das militärische Atomprogramm demnach ein zentraler Pfeiler der nationalen Sicherheitsstrategie.
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