Wäre Sebastian Vettel doch noch ein Jahr länger geblieben... SaudiArabianGP F1 Vettel AstonMartin
All das ist höchst ungewöhnlich und in dieser Form unerwartet, aus dem Nichts kommt es aber keineswegs. An der Spitze des Projekts steht Lawrence Stroll, ein kanadischer Milliardär, Vater von Alonsos Teamkollegen Lance Stroll. Der 63-Jährige ist ein streitbarer Charakter, ein Lautsprecher, der für seine markigen Worte durchaus belächelt wurde in den vergangenen Jahren.
2018 hatte er den insolventen Rennstall Force India übernommen, 2020 dann stieg er beim angeschlagenen Sportwagenhersteller Aston Martin ein - und führte dann beides zusammen. Innerhalb von fünf Jahren, so die Ansage damals, soll die James-Bond-Marke um den Titel fahren. Das wirkte lange wie ein Luftschloss. Doch im dritten Jahr scheint es, als könne Stroll recht behalten.
"Er hat diese Vision eines Siegerteams", sagt Alonso über seinen Chef, "und er setzt sie um, was es auch kostet. Es ist gut, einen Anführer wie Lawrence zu haben." Alonso sieht gar Parallelen zu einem anderen schwierigen, aber erfolgreichen Charakter. "Nur Flavio Briatore war auch so charismatisch, ein echter Leader", sagt der Spanier. Briatore hatte zunächst Benetton und später Renault zu jeweils zwei WM-Titeln geführt.Aston Martins Vorteil zudem: Während Red Bull, Mercedes und Ferrari unter dem Budgetdeckel schrumpfen müssen, wächst Aston Martin in diese Rolle hinein. In Silverstone entsteht eine hochmoderne Fabrik auf 37.000 Quadratmetern, der erste Teil soll bald in Betrieb gehen.
Zudem warben die Briten in den vergangenen Jahren Fachpersonal von den Branchengrößen ab, so ist der langjährige Red-Bull-Designer Dan Fallows mittlerweile Technischer Direktor bei Aston Martin. "Dieses Projekt", sagt Alonso, "läuft gerade erst an. Es wird noch viel passieren."
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