Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen so wenig, wie seit Februar 2022 nicht mehr. Das liegt vor allem an sinkenden Kosten für Energie, die nach dem russischen Angriff zunächst massiv teurer wird. Im Supermarkt jedoch spüren Bundesbürger kaum Entlastung. Ein Grundnahrungsmittel wird besonders teuer.
Die Inflation bleibt trotz eines deutlichen Rückgangs im September für die Menschen in Deutschland weiter eine Belastung. Die Verbraucherpreise lagen"Die Inflationsrate ist auf den niedrigsten Wert seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine gefallen. Sie bleibt aber dennoch hoch", sagte Behörden-Präsidentin Ruth Brand. Im August lag die Teuerungsrate noch bei 6,1 Prozent. Volkswirte rechnen mit einer weiteren Abschwächung bis zum Jahresende.
Eine Vier vor dem Komma bei der Jahresteuerungsrate gab es zuletzt im Februar vergangenen Jahres mit damals 4,3 Prozent. Nach Beginn des Ukraine-Krieges waren die Energiepreise rasant gestiegen und hatten die Inflation insgesamt angeschoben. Inzwischen haben sich die Energiepreise entspannt. Sie stiegen im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 Prozent. Erdgas und Sprit wurden billiger. Leichtes Heizöl kostete sogar 26,0 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Strom verteuerte sich hingegen um 11,1 Prozent.Deutlich mehr als ein Jahr zuvor mussten die Menschen auch im September für Nahrungsmittel zahlen, die sich um 7,5 Prozent verteuerten.
Deutlich gestiegene Preise sind eine Belastung für Verbraucher. Die Menschen können sich für ihr Geld weniger leisten. Etwa jeder sechste Deutsche kann nach eigenen Angaben wegen der hohen Teuerung kaum seine Lebenshaltungskosten bezahlen. 17,2 Prozent von 2059 Befragten wählten in einer YouGov-Umfrage für die Postbank diese Antwortmöglichkeit auf die Frage, wie sie die Preissteigerungen wahrnehmen.
Die Europäische Zentralbank stemmt sich bislang mit zehn Zinserhöhungen in Folge gegen die erhöhte Inflation im Euroraum und in Deutschland. Höhere Zinsen verteuern Kredite, was die Nachfrage bremsen und hohen Teuerungsraten entgegenwirken kann. Die Währungshüter sehen ihr Ziel stabiler Preise bei einer Inflation von mittelfristig 2,0 Prozent im Euroraum erreicht.
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