Auf nasser Strecke gewann Danilo Petrucci aus dem Ducati-Werksteam in Le Mans sein zweites MotoGP-Rennen. «Das ist ein verrücktes Jahr, in dem ich zu Beginn sehr strauchelte», erzählte der 29-Jährige.
Seit 2012 fährt Danilo Petrucci MotoGP, 2019 gewann er in Mugello seinen ersten und bis Sonntag einzigen Grand Prix. Dann fing es fünf Minuten vor dem Rennstart auf dem Circuit Bugatti zu regnen an, der Start wurde verschoben und die 26 Runden als Regenrennen bestritten.
Petrucci fuhr Klasse und kreuzte von der ersten bis zur letzten Runde als Führender den Zielstrich, auch wenn er zwischendurch das Feld mal kurzfristig nicht anführte, sondern seine Ducati-Kollegen Jack Miller oder Andrea Dovizioso. «Es ist lange her, dass ich auf dem Podium stand», erzählte Petrucci nach seinem Triumph. «Diese Saison begann sehr schwierig für mich, nach Barcelona war ich aber zuversichtlich, dass ich es in Le Mans aufs Podium schaffe. Mit dem Regen habe ich nicht gerechnet, aber ich war das ganze Wochenende vorne dabei. Ich hätte auch im Trockenen um die Podestplätze kämpfen können.
«Das ist ein verrücktes Jahr», sagte Petrucci, der 2021 für KTM fahren wird. «Die Saison hatte noch nicht begonnen, da hatte ich schon meinen Teamplatz verloren. Das fühlte sich an, als würde mir niemand vertrauen. Dann kam jedoch einige Bewegung in den Transfermarkt und andere Leute schenkten mir ihr Vertrauen. Dann bekamen wir einen anderen Hinterreifen, mit dem ich strauchelte.
Seinen ersten Grand Prix gewann Petrucci am 2. Juni 2019 in Mugello, auf dem Podest stand er zuletzt am 16. Juni 2019 in Barcelona. In Le Mans sorgte der 29-Jährige für den ersten Ducati-Sieg in der Geschichte. In der Weltmeisterschaft liegt der gelernte Polizist mit 64 Punkten auf dem zehnten Gesamtrang.2. Alex Marquez, Honda, +1,273 sec6. Miguel Oliveira, KTM, +4,4669. Fabio Quartararo, Yamaha, +16,68713. Pecco Bagnaia, Ducati, +33,3511. Quartararo, 115 Punkte. 2. Mir 105. 3.
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