Wegen Verbalattacken des früheren US-Präsidenten befürchtet Sonderermittler Jack Smith die Beeinflussung von Geschworenen und Zeugen. Er verlangt vom Gericht deshalb Konsequenzen. Trumps Reaktion folgte prompt.
wegen Wahlverschwörung hat Sonderermittler Jack Smith das zuständige Gericht aufgefordert, dem Republikaner vorab ein Redeverbot hinsichtlich des Verfahrens zu erteilen. Der vom Justizministerium ernannte Sonderermittler begründete seinen Antrag vor dem Bundesgericht damit, dass Trump mit aufhetzender Rhetorik den für März geplanten Prozess gefährde. Der Ex-Präsident reagierte kämpferisch.
Trumps Verbalattacken gegen Mitarbeiter des Justizministeriums, die Washingtoner Öffentlichkeit und Richterin Tanya Chutkan hätten bereits zu Drohungen seiner Anhänger gegen Staatsanwälte, das Gericht und potenzielle Geschworene geführt, legte Smith dar. Die Rhetorik des Ex-Präsidenten könne »handfeste Auswirkungen auf die Unparteilichkeit des Jury-Pools« haben, aus dem die Geschworenen für seinen Prozess ausgewählt werden.
Alle, die Trumps Kommentare zu dem Verfahren hörten oder läsen, »könnten begründeter Weise befürchten, dass sie die nächsten Ziele der Attacken des Beschuldigten werden«, erklärte Smith. Richterin Chutkan müsse den Republikaner daher anweisen, verunglimpfende, aufhetzende und einschüchternde Äußerungen über alle, die an dem Prozess tatsächlich oder potenziell beteiligt sind, zu unterlassen.
»Wenn Ihr mich verfolgt, werde ich Euch verfolgen!«, lautete eine seiner Äußerungen in Online-Netzwerken. Außerdem bezeichnete Trump nach Smiths Darlegungen die zuständige Richterin Chutkan als »Betrügerin« und Smiths Mitarbeiterstab als ein »Team von Gangstern«. Die US-Hauptstadtverunglimpfte Trump demnach als »dreckig und vom Verbrechen bestimmt«, ihre Bevölkerung sei »zu mehr als 95 Prozent anti-Trump«.
Auf Smiths Forderung, ihm einen Maulkorb zu verpassen, reagierte Trump kämpferisch. In seinem Online-Netzwerk Truth Social schrieb er über US-Präsident