Streiks im öffentlichen Dienst, bei der Bahn oder an Flughäfen haben das öffentliche Leben zuletzt teilweise lahmgelegt. Wirtschaftsvertreter fordern nun striktere Spielregeln. Die DGB-Vorsitzende, FahimiYasmin, lehnt das im BR24-Interview der Woche ab.
Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Yasmin Fahimi, hat Forderungen nach strikteren Spielregeln bei Arbeitskämpfen in Deutschland, wie sie Wirtschaftsvertreter nun fordern, zurückgewiesen. Im "Interview der Woche" auf BR24 sagte sie, es gebe bereits ein funktionierendes und verhältnismäßiges Streikrecht in Deutschland.
Die DGB-Chefin fügte hinzu, dass die Gewerkschaften ihre Aktionen in der kritischen Infrastruktur und systemrelevanten Bereichen ohnehin vorsichtig planten und es schon immer entsprechende Notfallpläne bei gegeben habe. Fahimi erinnerte in diesem Zusammenhang an eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts, wonach Tarifverhandlungen ohne Streikrecht "wie kollektives Betteln" wären.Forderungen nach einer 4-Tage-Woche bezeichnet Fahimi als eine gute Idee. Das Konzept passe sehr gut in eine moderne Arbeitswelt, idealerweise bei vollem Lohnausgleich.
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