Renault-Pilot Daniel Ricciardo steckte im Ungarn-GP lange hinter Kevin Magnussen fest und ruinierte sich dabei die Reifen. Hinterher beschwerte er sich über den Fahrstil des Haas-Routiniers.
Weil er nach dem enttäuschenden 18. Qualifying-Rang die Gelegenheit nutzte, sein Motorenkontingent ohne allzu grosse Verluste zu erweitern, musste Daniel Ricciardo vom Ende des Feldes in den Ungarn-GP starten. Der Renault-Werksfahrer wollte nach vorne stürmen, doch dann steckte er fast 25 Runden lang hinter dem Dänen fest – und ärgerte sich über dessen Verteidigungsmanöver auf der Bremse.
«Es war klar, dass es schwierig werden würde, das Rennen vom Ende des Feldes in Angriff zu nehmen», erklärte der sichtlich frustrierte Australier nach der Zieldurchfahrt auf dem undankbaren 14. Rang. «Im ersten Teil des Rennens lief es aber noch ganz gut, ich konnte lange auf den harten Reifen auf der Strecke bleiben. Dann wechselte ich auf die weichen Reifen, auf denen ich schnell unterwegs war, aber bald schon steckte ich hinter Magnussen fest.
«Dass er auf der Bremse die Spur wechselte, um sich zu verteidigen, gefiel mir natürlich nicht. Ich hörte, dass er verwarnt wurde, aber er tat es trotzdem wieder. Ich hatte alle Hände voll zu tun, um ihm nicht ins Heck zu knallen. Danach blieben mir nicht mehr viele Möglichkeiten übrig, denn meine Reifen waren dann irgendwann einmal durch«, fügte der siebenfache GP-Sieger an.
«Natürlich ist das ein bisschen frustrierend, denn wir hatten ein etwas besseres Tempo», räumte Ricciardo ein, schimpfte aber auch: «Ich werde mir die Video-Aufnahmen noch einmal zu Gemüte führen und schauen, was genau passiert ist. Aber im Eifer des Gefechts war es ziemlich frustrierend, dass er immer die Spur wechselte. Das ist das Einzige, was wir alle missbilligen. Und ich fand, in einigen Fällen war es bei ihm schon sehr extrem.
Malaysia Latest News, Malaysia Headlines
Similar News:You can also read news stories similar to this one that we have collected from other news sources.
Kevin Magnussen: Hand gebrochen, 2016 im Haas F1?Aus England ist zu hören: McLaren habe eine Option auf die Dienste des letztjährigen GP-Piloten Kevin Magnussen nicht gezogen. Damit wäre der 22jährige Däne frei – für Haas F1?
Read more »
Kevin Magnussen muss im Januar 2018 vor GerichtUnangenehmer Termin für den dänischen Formel-1-Piloten Kevin Magnussen. Der 25jährige Haas-Pilot wird im kommenden Januar 2018 vor Gericht müssen – es geht um den Streit mit seiner früheren Managerin.
Read more »
Kevin Magnussen über 2022: «Jeder hat eine Chance»Dank der neuen Formel-1-Regeln könnte sich das Kräfteverhältnis in der Königsklasse in diesem Jahr ändern, ist sich Kevin Magnussen sicher. Der Haas-Rückkehrer zieht eine positive Zwischenbilanz.
Read more »
Kevin Magnussen: Schmetterlinge im BauchAn seinem ersten Tag im McLaren fuhr Kevin Magnussen gleich mal die Tagesbestzeit und, obwohl der Däne die Arbeit ruhig anging gestand er, dass er «Schmetterling im Bauch» gehabt habe und ziemlich aufgeregt gewesen sei.
Read more »
Daniel Ricciardo: Kart-Spass mit den Grid KidsZum ersten Mal werden beim Saisonauftakt in Australien Grid Kids in der F1-Startaufstellung stehen. Um die Nachwuchshoffnungen auf das GP-Wochenende einzustimmen, gab’s ein Treffen mit Lokalmatador Daniel Ricciardo.
Read more »
Daniel Ricciardo: «Verstappen hat sich entschuldigt»Red Bull Racing-Star Daniel Ricciardo wurde in Ungarn ausgerechnet von seinem Teamkollegen Max Verstappen abgeschossen und fluchte wie ein Rohrspatz. Lange hielt die Wut des Australiers aber nicht an.
Read more »