Bloß weil Krieg ist, geht der Straßenverkehr in Berlin nicht zurück, sagt Frank Masurat vom ADFC_Berlin. Er will autofreie Sonntage und 60.000 Parkplätze weniger. bikeberlin13
Es ist Gewohnheit, und es dauert, bis Menschen ihr Verhalten ändern.Ein großer Teil des Erdöls, das in Deutschland verbraucht wird, kommt aus Russland. Wer sein Auto betankt, fördert das System Putin. Anders formuliert: Wer Erdöl verbraucht, trägt in vielen Fällen dazu bei, den Krieg in der Ukraine in Gang zu halten. Es wird immer klarer, dass wir uns aus der Abhängigkeit von Öl und Gas befreien müssen.
Der ADFC Berlin ruft zu Demonstrationen auf unter dem Motto „Verkehrspolitik für den Frieden“. Was ist damit gemeint? Langsamer fahren trägt ebenfalls dazu bei, den Spritverbrauch zu senken. Der Senat ist nun endlich der bundesweiten Städteinitiative beigetreten, die vom Bund mehr Spielräume bei der Festlegung von Tempo-30-Bereichen fordert. Wie finden Sie das?
Ich kann die Situation innerhalb des Senats nicht einschätzen. Doch auch in Berlin sollten wir die einzigartige Chance, die uns die jetzige Situation bietet, besser nutzen. Es muss einen Ruck durch Deutschland, einen Ruck durch Berlin geben. Wir erleben eine Zeitenwende, die uns dazu zwingt, regenerative Energien zu stärken und die Mobilitätswende voranzubringen.
Ich habe keine Erklärung dafür. Dabei ist das seit jeher eine unserer Hauptforderungen: Solange die Verfahren regulär so lange dauern, müssen andere, schnellere Wege genutzt werden. Wir brauchen viele neue Pop-up-Radwege in Berlin! Meine Einschätzung ist, dass der angebliche Konflikt zwischen Radfahrenden und Zu-Fuß-Gehenden auf der Friedrichstraße instrumentalisiert wird. Einige Menschen ärgern sich darüber, dass die Fahrbahn für Autos gesperrt und für Menschen freigegeben worden ist. Dabei ist der dortige Radfahrstreifen kein Highway, es geht gesittet zu. Auch was Unfälle angeht, ist die Situation unauffällig.
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