Das Votum war mehr als deutlich. Das Unterhaus in London hat den Bericht zu »Partygate« angenommen – und damit auch die Strafmaßnahmen gegen Boris Johnson. Einer fehlte bei der Abstimmung: Premier Rishi Sunak.
In dem 106 Seiten langen Bericht, der am Donnerstag vorgelegt worden war, gelangen die Ausschussmitglieder zu dem Ergebnis, dass Johnson die Abgeordneten des Unterhauses hinsichtlich der Partys an seinem Amtssitz während des Corona-Lockdowns belogen hatte. Sie fordern, dass Johnson seinen Zugang zum Parlament verlieren solle, der ehemaligen britischen Regierungschefs normalerweise zusteht.
Unterhauschefin Penny Mordaunt hatte bereits zu Beginn der Sitzung angekündigt, für den Bericht stimmen zu wollen. Sie betonte allerdings, dass sich alle Abgeordneten ein eigenes Bild machen sollten., was ihm die Opposition als »Schwäche« auslegte.
Als Konsequenz aus der sogenannten »Partygate«-Affäre rund um die Partys während des Corona-Lockdowns war Johnson im Juli vergangenen Jahres als Regierungschef zurückgetreten. Weil er bereits aus dem Parlament ausgeschieden ist, hat die Abstimmung im Unterhaus keinen großen Konsequenzen für ihn. Ansonsten wäre er wegen seines Verhaltens für 90 Tage als Abgeordneter suspendiert worden.
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