Maryam H., aus Afghanistan nach Berlin geflohen, soll von Familienmitgliedern ermordet worden sein. Vor Gericht wird ihre Nähe zu ihren Brüdern deutlich – und ihre Angst vor ihnen.
gekommen. Im Juni 2019 wechselte sie mit ihren beiden Kindern von einer Unterkunft für Geflüchtete in eine andere. Schließlich lebte sie in einem Heim in Berlin-Hohenschönhausen. Am 13. Juli 2021 verschwand die 34-Jährige. Drei Wochen später wurde ihre Leiche in einem Erdloch inSeit März 2022 müssen sich ihre Brüder wegen des Vorwurfs des Mordes vor der 22. Großen Strafkammer des Landgerichts Berlin verantworten. Laut Anklage sollen Yousuf H.
Jana A., 44 Jahre alt, war stellvertretende Leiterin der Unterkunft, in die Maryam H. im Sommer 2019 mit Sohn und Tochter zog. An diesem Freitag berichtet die Zeugin vor Gericht, wie sich Maryam H. im Laufe der Zeit verändert habe. Sie habe die junge Mutter zunächst als »sehr schüchtern und sehr zurückhaltend« kennengelernt. Nach und nach sei Maryam H. selbstbewusster geworden.
»Zwei- oder dreimal« soll Maryam H. mit der Freundin erst morgens in die Unterkunft zurückgekehrt sein, so hätten es Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Heimleitung berichtet. Sie habe daraufhin die klare Ansage bekommen, dass sie ihre Kinder nachts nicht allein lassen dürfe. Die Zeugin sagt, Maryam H. habe entgegnet, ihr Sohn sei alt genug, um auf seine Schwester aufzupassen. Nach der Ermahnung sei Maryam H.
Maryam H. habe die Frau wegen Erpressung angezeigt. Ins Frauenhaus wollte sie nicht. Das hätte bedeutet, dass sie den Kontakt zu ihren Brüdern hätte abbrechen müssen. »Sie hat immer gesagt: Das sind meine Brüder, das ist meine Familie.« Sie wollte mit ihnen offenbar nicht brechen, auch ein offensives Gespräch mit ihren Brüdern kam demnach für sie nicht infrage.Maryam H. habe gesagt, »dass die Brüder schon etwas gegen sie planen«.
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