Die Rebellen in der äthiopischen Region Tigray haben einer Feuerpause im Konflikt mit der Zentralregierung zugestimmt.
Im Konflikt um Tigray könnte es nun eine Feuerpause geben, um die notleidende Bevölkerung zu versorgen.
Die Volksbefreiungsfront TPLF teilte mit, man verpflichte sich, die Kampfhandlungen sofort einzustellen. Zuvor hatte die Zentralregierung des ostafrikanischen Landes einen, wie es hieß,"humanitären Waffenstillstand" verkündet. Damit solle die Versorgung der Menschen im Norden Äthiopiens und insbesondere in Tigray erleichtert werden. Die Kämpfer der TPLF wurden aufgefordert, sich aus besetzten Gebieten in Nachbarregionen zurückzuziehen.
Der militärische Konflikt hatte im November 2020 begonnen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind in den betroffenen Regionen rund neun Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen.Entdecken Sie den Deutschlandfunk